2006D-0383 Characterization and Qualification of Cell Substrates and Other Biological Starting Materials Used in the Production of Viral Vaccines for the Prevention and Treatment of Infectious Diseases
FDA Comment Number : EC4618
Submitter : Dr. Elisabeth Leutner Date & Time: 12/27/2006 10:12:53
Organization : Aerzte fuer das Leben e. V.
Category : Health Professional
Issue Areas/Comments
GENERAL
GENERAL
U.S. Department of Health and Human Services
Division of Dockets Management (HFA-305)
Food and Drug Administration
5630 Fishers Lane
Rockville, MD 20852

To: octma@cber.fda.gov
sof3@cdc.gov
NIPINFO@CDC.Gov

Ref.: Docket No. 2006D-0383

Protest gegen die Nutzung fetaler Zellen vor der US Food and Drug Administration

Sehr gehrte Damen und Herren,

wir "Arzte fur das Leben e.V.", Deutschland, entnahmen dem Internet die Einladung der FDA zur offentlichen Stellungnahme der Bevolkerung zu den industriellen Richtlinien fur die Entwicklung zellbasierter viraler Vakzine. Auch als Nicht-US-Amerikaner und besonders als Arzte liegt uns dieses Thema besonders am Herzen.

In den 1960er Jahren kam erstmals aus den USA eine humane Zelllinie nach Deutschland. Sie war entwickelt worden aus dem Gewebe eines abgetriebenen Feten. Auch wenn bestimmte Impfstoffe immer noch mit Hilfe dieser Zelllinie hergestellt werden, so war dies doch der Anfang einer ublen, ethisch bedenklichen Entwicklung, denn in der Folgezeit stellte man weitere humane Zelllinien her (z.B. PER.C6 der Fa. Crucell, Leiden, Niederlande), die alle von abgetriebenen Feten stammen. Dabei mussen Abtreibung d.h. die Totung des ungeborenen Kindes und die Herstellung der menschlichen Zelllinie zeitlich eng getimet werden, da ansonsten das kindliche Gewebe nicht mehr brauchbar ist.

Nicht nur Impfstoffe werden in der Zwischenzeit mittels humaner Zelllinien aus abgetriebenen Feten hergestellt, sondern bereits eine Reihe anderer Medikamente - und der Markt wachst.

Wissenschaftler und Forscher, aber auch Arzneimittelfirmen werden aufgefordert, in Zukunft ethisch unbedenkliche Medikamente zu entwickeln und nicht nur den scheinbar einfachsten Weg der Verwendung von embryonalen bzw. fetalen Zellen zu gehen, da sich Viren nun mal am besten in diesen
Zellen vermehren. Fur Impfstoffe, die mittels humaner Zelllinien aus abgetriebenen Feten hergestellt werden, gibt es teilweise ethisch unbedenkliche Alternativen in anderen Landern (z.B. gegen Roteln). Diese mussen von der Regierung eingefuhrt werden, bis es auch in den USA ethisch unbedenkliche Praparate hierfur gibt.

Dies sind Forderungen von Christen, aber auch von ihrem Berufsethos verpflichteten Arzten in Deutschland. Die USA hat immer noch eine Vorreiterrolle auch in der Wissenschaft. Nutzen Sie diese so, dass weder ungeborene Kinder fur Medikamente oder neuere Therapien (z.B. Gentherapie) sterben mussen, noch dass Christen hierdurch in Gewissensnot geraten.

Mit freundlichen Grussen

Arzte fur das Leben e.V.

Dr. med. Elisabeth Leutner
Karl-Christ-Str. 1
D-69118 Heidelberg

Germany